Wolfschlugen und Unterensingen vor schweren Auswärtsspielen

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Wolfschlugen und Unterensingen vor schweren Auswärtsspielen

„Hexenbanner“ wie „Spitzmäuse“ beschäftigen vor den Auswärtsspielen in der Württembergliga weitere Herausforderungen

07.02.2020 05:30, VON REIMUND ELBE

Die einen könnten morgen Abend von daheim in die gegnerische Halle spazieren, die anderen durchqueren zum Spielort halb Württemberg: Reisestress definieren der TSV Wolfschlugen und der SKV Unterensingen an diesem Wochenende ganz unterschiedlich.

Ein zweiter Tabellenplatz ist nur bedingt sexy – zumindest für einen titelambitionierten TSV Wolfschlugen. „Vergangene Saison waren wir Zweiter und konnten nicht aufstiegen, nun befinden wir uns in einer ähnlichen Situation“, bewertet TSVW-Trainer Veit Wager die neue Ausgangslage nach dem jüngsten Überholvorgang wenig überschwänglich.

Das Verdrängen des bisherigen Tabellenzweiten SG Lauterstein machte zumindest den Blick frei nach oben – und das Problem deutlich. Der Abstand zum Liga-Ersten TSV Heiningen, morgen gegen den TV Altenstadt in der Heimpartie hoch favorisiert, wirkt mit acht Pluspunkten gewaltig bis unerreichbar. Und die nächste TSVW-Aufgabe kommt aus der Kategorie „Anspruchsvoll“.

„Die Deizisauer gehören zweifellos zu den stärksten Teams in der Liga“, befindet Wager, rein tabellarisch betrachtet sind die B-10-Anrainer gar ein echter Verfolger des Tabellenzweiten. Mit 22 Pluspunkten fehlen nur deren vier zu den „Hexenbannern“, inklusive zwei Tabellenplätzen.

Mit einer echten Empfehlung stiegen die Deizisauer vor rund einem Monat ins Jahr ein: Nach elf Jahren Pause holte sich der Württembergligist wieder den renommierten EZ-Pokal, besiegte im Finale Ex-Drittligist TSV Neuhausen. Die jüngste TSVD-Punkteserie (8:0) steht des Weiteren jener aktuellen des TSV Wolfschlugen (9:1) kaum nach. Pfeffer in die Partie bringen dürfte zudem das denkbar enge Schlussresultat aus der Vorrunde – die „Hexenbanner“ triumphierten nach nervenaufreibendem Spiel 21:20. Deizisauer Vergangenheit haben unter anderem Marco Kugler und Simon Kosak.

Ein Kandidat für erste Spielminuten nach langer Verletzungspause könnte in der Hermann-Ertinger-Sporthalle Marvin Thumm sein. Beim 34:30 über die HSG Langenau/Elchingen vergangenen Samstag schon mal mit Bankprobesitzen und Anfeuerung der Teamkollegen beschäftigt, rücken nun Einsätze näher. „Wir werden Marvin langsam heranführen“, betont Coach Wager, dessen Vertragsgespräche mit der Wolfschlugener Abteilungsleitung weiterhin nur zäh vorangehen.

„Gleicher Stand wie am Samstag“, lautete gestern die aktuelle Wasserstandsmeldung von TSVW-Abteilungsleiter Wolfgang Stoll. Der möchte„zu 100 Prozent“ mit dem 33-Jährigen weiter zusammenarbeiten. Nach wie vor zählen freilich die noch nicht erfolgten Zusagen von Leistungsträgern wie Marcel Rieger zu jenen Hindernissen, die wohl eine schnellere Einigung verhindern.

Konstantin Glöckler steigt zum Co-Trainer der SKV-Ersten auf

Beim SKV Unterensingen regiert derweil noch nicht die Panik. Das beteuert Abteilungsleiter Marc Burkhardt trotz der jüngsten Heimpleite gegen die HSG Ostfildern, verbunden mit dem Fall auf Tabellenplatz acht. Es regiert allem Anschein nach vielmehr das Prinzip Hoffnung. „Wenn du dreimal gewinnst, bist du womöglich bereits wieder auf dem fünften Tabellenplatz und damit wieder sehr gut im Rennen im Kampf um einen Platz in der eingleisigen Württembergliga“, spekuliert der Handball-Boss.

Wobei für solch eine Serie selbst SKV-Daueroptimisten derzeit die Phantasie fehlt. Nur zwei von sechs möglichen Punkten im neuen Jahr, zuletzt der Aussetzer gegen die deutlich schlechter platzierte HSG Ostfildern. Der Siegzwang beim Auswärtsmatch beim Tabellenzwölften HSG Fridingen/Mühlheim wächst.

Hinter den Kulissen basteln die Unterensinger am neuen Kader. „Erste Gespräche laufen“, sagt Burkhardt, ohne konkret Namen zu nennen. Fest steht, dass Konstantin Glöckler, bisheriger Chefcoach der „Zweiten“, als Co-Trainer in die erste Mannschaft aufrückt. Burkhardt: „Konstantin macht nun den C-Schein und wir sind froh, dass wir die Position mit jemandem aus dem eigenen Verein bestücken können.“

Wem Glöckler assistieren wird, bleibt unklar. „Wir suchen aktiv einen neuen Trainer, aber der Markt ist aktuell schwierig“, so der SKV-Abteilungsleiter. Mit dem amtierenden Coach Steffen Rost, der laut Abteilungsleitung in alle Schritte eingebunden sei, gebe es eine vage Festlegung – falls sich tatsächlich kein geeigneter Kandidat für die Saison 2020/2021 finde, würde Rost womöglich eine Saison dranhängen.

Künftige Ligazugehörigkeit, künftiger Coach, künftiger Kader: Der Ist-Zustand in Unterensingen ist von diversen Ungewissheiten geprägt.

Foto: Bastian Luithardt

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