„Spitzmäuse“ gar nicht wie ein Tabellenletzter

Männer 1

„Spitzmäuse“ gar nicht wie ein Tabellenletzter

SKV feiert gegen Laupheim einen überzeugenden und deutlichen 37:28-Sieg

Von Heinz Ulrich Schmid

Nur ungefähr 150 Zuschauer hatten am Samstagabend den Weg in die Bettwiesenhalle gefunden. Waren dafür die teils enttäuschenden Auftritte in der Vergangenheit, Bedenken wegen der Coraona-Umstände oder ein eventuell besseres Alternativprogramm ursächlich? Die, die daheim blieben, müssen sich ärgern, die, die kamen, mussten das nicht bereuen. „Ich habe mich gefragt, ob ich in der falsche Halle bin“, staunte ein ehemaliger SKV-Akteur, der namentlich nicht genannt werden wollte nach dem überzeugenden SKV-Auftritt. Dabei war der Start nicht ideal verlaufen, doch die Gastgeber ließen sich von einem 3:5-Rückstand nicht irritieren, und übernahmen, angeführt von einem überragenden Spielmacher Jannik Buck, der mit eigenen Toren und schönen Anspielen überzeugte, das Kommando. In der Abwehr wurde energisch zugepackt, was durchkam, parierte meist Toni Lutter, und im Angriff wurden die Chancen diesmal konsequent verwertet. Laupheims Trainer Roland Kroll sah das Unheil für sein Team wohl schon früh kommen: nach einem Doppelschlag von Mike Pracht, der zwei Tempogegenstöße zum 15:9 verwandelte, nahm er in 19. Minute bereits seine zweite Auszeit. Diese hatte jedoch keine entscheidenden Auswirkungen. Obwohl der SKV in der 29. Minute gleich zwei Zeitstrafen kassierte und damit in der Schlussphase der ersten Halbzeit in doppelter Unterzahl agieren musste, ging es mit einer deutlichen 21:14-Führung in die Kabinen.

Und kaum war die Mannschaft im zweiten Durchgang wieder vollzählig, traf Sebastian Kostenbader, der bis dahin noch keinen Fehlversuch zu verzeichnen hatte, mit seinem siebten Tor und einem herrlichem Heber von Linksaußen zum 22:14. Um die 40. Minute herum ließen bei den Gastgebern etwas die Kräfte nach, was eigentlich nicht verwunderte, denn Trainer Konstantin Glöckler hatte im Wesentlichen bis dahin nur sieben Feldspieler eingesetzt: neben den fünf Torschützen Buck, Pacht, Kostenbader, Max Schlau und Florian Brändle, die zusammen 35 der 37 Tore erzielten, waren dies noch Johannes Hablizel und Silvan Kenner. Die angeschlagenen Spieler konnten bei dem deutlichen Vorsprung weitgehend geschont werden. Die Gäste konnten die kurze Schwäche aber nicht nutzen, im Gegenteil: Schlau schaffte mit seinem sechsten Tor zum 32:22 den Zehn-Tore-Vorsprung. In der Schlussphase gab Trainer Glöckler dann noch zwei Eigengewächsen aus der zweiten Mannschaft die Chance sich zu präsentieren: Torwart Elie Masanzambi-Loko dankte es mit zwei Paraden und Philipp Kilian mit seinem ersten Tor für die erste Mannschaft.

„Heute hat es mal funktioniert“, freute sich Trainer Glöcker. „Über eine starke Abwehr sind wir zum Kontern und im Angriff sind wir ins Laufen gekommen“, erklärte er den Erfolg. Und Jannik Buck ergänzte: „Nach meiner Corona-Erkrankung war ich zum ersten Mal wieder richtig fit, und wir als Mannschaft haben heute unsere beste Saisonleistung gezeigt.“ Diese war so gut, dass der anwesende Ex-Torhüter Marc Vogel, der jetzt beim Drittligisten Neuhausen im Tor steht, meinte: „Ich glaube, dass der SKV noch den Klassenerhalt schafft!“

SKV Unterensingen – HV RW Laupheim 37:28

SKV Unterensingen: Lutter, Masanzambi-Loko; Pracht (7/2), Hablizel, Buck (6), Schlau (8), Brändle (6), Kostenbader (8), Kenner, Klenner, Lebherz, Schlichter (1), Kilian (1), Maier.

HV RW Laupheim: Büchele; Durakovic (4), Rodloff (3), Frasch (3), Anderson (4), Hafner (1), Amann, Fischbach, Pohl, Krais (5), Remane (8/2).

Schiedsrichter: Bramuglia / Kugler ( beide TSV Bartenbach)

Zuschauer: 150

Zeitstrafen: Buck, Brändle, Schlichter – Hafner (2), Anderson, Rodloff

Siebenmeter: 2/2 – 2/2

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16:28

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