Das Rückspiel ist eine ganz klare Sache für den SKV

Männer 1

Das Rückspiel ist eine ganz klare Sache für den SKV

Nach dem 33:19-Sieg gegen den TSV Altensteig heißt es nun warten

Von Heinz Ulrich Schmid

Mit 25:27 hatte der SKV Unterensingen das Hinspiel am Feiertag in Altensteig verloren. Nur 48 Stunden später galt es also, zwei Tore aufzuholen, um sich die Chance auf den Aufstieg in die Württembergliga zu wahren. Und nach 14 gespielten Minuten in einer gut gefüllten Bettwiesenhalle mit prächtiger Stimmung, zu der auch die zahlreich angereisten Gästefans beitrugen, waren daraus drei Tore geworden. Obwohl SKV-Keeper Marvin Heinz schon drei Paraden gezeigt, dabei einen freien Wurf vom Kreis abgewehrt hatte, führten die Gäste mit 7:6. SKV-Coach Michael Schwöbel reagierte, baute seine anfängliche 6:0-Deckung in die offensivere 5:1-Abwehr mit Mike Pracht auf der vorgezogenen Position um. Und diese Maßnahme brachte den gewünschten Erfolg: Max Schlau (2) und Lukas Volz drehten die Führung, Florian Brändle ließ einen Doppelpack zum 11:7 folgen, womit die Gastgeber im Geamtergebnis bereits vorne lagen. "Mike (Pracht) auf der Eins, Thimo Böck, Florian Brändle und Sandro Münch im Innenblock haben das überragend gemacht", lobte Schwöbel. Und auch dank Torhüter Heinz, der in der zweiten Viertelstunde sein Tor quasi zunagelte, gingen die "Spitzmäuse" mit einem schon deutlichen 15:9 in die Kabinen. Doch noch war Vorsicht angesagt - schließlich waren im Hinspiel die Altensteiger zwischenzeitlich auch mit sechs Toren vorne gelegen, um diese Führung fast zu verspielen. Doch etwaige Sorgen waren schnell verflogen: Ein Münch-Treffer und zwei Doppelschläge von Schlau und Brändle sorgten beim 20:9 in der 39. Spielminute schnell für klare Verhältnisse. Und dann kam Sebastian Kostenbader: der Linksaußen, der sein letztes Spiel für die Unterensinger bestritt, traf zwischen der 43. und 60. Minute sechsmal ins Schwarze, unter anderem zum Endergebnis von 33:19. "Ich wünsche der Mannschaft alles Gute - der SKV ist ein Klasse-Verein", freute er sich nach der Schlusssirene. Zeuge dieses Auftritts war auch sein künftiger Trainer beim TSV Neckartenzlingen: Harald "Harry" Maier hatte ebenso den Weg in die Bettwiesenhalle gefunden wie seine Trainerkollegen Engelbert Eisenbeil, Veit Wager und Benjamin Brack. Der frühere langjährige SKV-Coach und heutige Trainer des Württembergligisten TV Oeffingen war durchaus beeindruckt, wenn er wegen des recht schwachen Altensteiger Auftritts die Leistung der Unterensinger auch relativieren wollte. "Mit ihrem Tempospiel, mit ihren zwei Deckungsvarianten und mit ihrem starken Torhüter könnten sie in der Württembergliga gut mithalten. Und dann haben sie immer noch einen überragenden Kreisläufer", applaudierte er seinem früheren Schützling Max Schlau. Ein anderer Max, der frühere Altensteiger Max Fuhrmann, traf schließlich zum 32:18. "Heute haben wir eine richtig gute Abwehr gespielt. Aber man hat schon gemerkt, dass beim TSV einige Spieler gefehlt haben", kommentierte er. Und in der Tat: mit Alexander Hils (im Hinspiel noch dabei), Lukas Scheu, Gabor Karap hatten sich unter anderem drei Altensteiger Leistungsträger schon in den Urlaub verabschiedet. Der Stimmung bei Relegationssieger SKV Unterensingen tat das keinen Abbruch. "Wir haben die richtige Reaktion gezeigt, haben einer unserer schwächsten Saisonleistungen in Altensteig heute eine unserer besten Saisonleistungen folgen lassen", freute sich Trainer Schwöbel. Und unabhängig davon, ob der Sieg nun zum Aufstieg berechtigt oder nicht: sollte es auch nur einen kleinen Zweifel gegeben haben - dieses Spiel hat gezeigt, dass der SKVU nach seinem Umbruch vor der Saison zu einer echten Einheit zusammengewachen ist.      

SKV Unterensingen:  Heinz,Klotz; Pracht (1), Lorenz Kenner (3), Münch (1), Fuhrmann (1), Schlau (8),  Brändle (6), Werbitzky (2), Volz (4),  Böck, Brunngräber (1), Kostenbader (6), Paßmann.                  

TSV Altensteig:  Bormann, Boticki; Dannenberg (4), Eckhard (1), Kost (1), Jannik Holzäpfel (4), Laugenstein (4), Schweizer (3), Seeger (2), Niklas Holzäpfel, Koch.                                                             

Schiedsrichter:  Bürkle/Traa (TSV Schmiden/TSV Lorch)

Zuschauer:   350

Zeitstrafen:  Pracht (2), Münch, Paßmann – Koch, Niklas Holzäpfel                                                

Siebenmeter:  2/0 (Botick hält gegen Pracht und Werbitzky) –  keiner

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