„Spitzmäuse“ daheim erneut ohne Punktgewinn

Männer 1

„Spitzmäuse“ daheim erneut ohne Punktgewinn

Nach der 26:30-Niederlage gegen Oberstenfeld bleibt Unterensingen Schlusslicht

Von Heinz Ulrich Schmid

Von sieben am Wochenende in der Württembergliga angesetzten Partien fanden nur drei statt. „Alles wird abgesetzt, nur der SKV spielt wieder“, meinte Abteilungsleiter Marc Burkhardt vor der Partie mit dem Hinweis darauf, dass es auch in Unterensingen Corona-Sorgen gibt und nicht der gesamte Kader zur Verfügung stand. Und nach dem Spiel kann man seinen Satz ergänzen: „… nur der SKV spielt und verliert wieder.“ Dass bei den „Spitzmäusen“ zurzeit Einiges schief läuft und im Argen liegt, beweist auch die Tatsache, dass Trainer Konstantin Glöckler seine erste Auszeit nahm, als noch nicht einmal fünf Minuten gespielt waren. „Wir setzen nichts um von dem, was wir uns vorgenommen haben“, war seine Stimme aus dem Spielerkreis zu vernehmen. Und in der Tat war seinen Schützlingen bis dahin in Abwehr und Angriff gar nicht gelungen, und die Gäste führten zu diesem Zeitpunkt bereits mit 5:0. „Es herrschte eine komplette Verunsicherung – der Tabellenplatz  ist einfach immer in den Köpfen zu spüren“, erklärte Glöckler nach den 60 Minuten. Was in den Sekunden nach der Auszeit dann folgte, war ein weiterer Angriff, der mit einer Fehlabgabe endete. Den anschließenden Konter schloss Oberstenfeld mit dem dritten Treffer von Rechtsaußen Sören Schmid zum 0:6 ab. Erst danach wurde es etwas besser: das Eis brach etwas mit einem von Mike Pracht verwandelten Strafwurf. Und nach schönen Anspielen von Jannik Buck und Florian Brändle, die beide nach der Auszeit von der Bank gekommen waren, auf Tim Paßmann und Luis Maier, gelangen auch die ersten Treffer aus dem Spiel. Dazu kamen einige Abwehraktionen von Toni Lutter, der unter anderem einen Siebenmeter parierte, und beim 5:8 sah der Zwischenstand an der Anzeigetafel schon etwas freundlicher aus. Oberstensfelds Coach Thomas Pflugfelder legte nun seinerseits die grüne Karte – er musste wohl seine Akteure ermahnen, das Spiel in Gedanken nicht vorschnell als gewonnen abzuhaken. Bis zum 7:10 hielt der Drei-Tore-Rückstand, dann wurden zwei Möglichkeiten, über Tempogegenstöße weiter zu verkürzen, regelrecht verschenkt, und beim 9:15 in der 25. Minute hatten die Gäste den Sechs-Tore-Abstand wieder hergestellt; mit 11:18 ging es dann in die Kabinen. Neben einigen negativen Aspekten gab es zwei positive Punkte festzuhalten: Torhüter Lutter hatte einen höheren Rückstand verhindert, und die Erkenntnis, dass sich der SKV auf seine Torhüter verlassen  kann (der zuletzt überragende Marc-André Kilgus fehlte krankheitsbedingt) und diese am Tabellenstand keine „Schuld“ haben, hatte sich verfestigt. Und Tim Paßmann, in der Regel hauptsächlich in der Abwehr eingesetzt, bewies in Abwesenheit des ebenfalls kranken Max Schlau, dass er auch im Angriff seine Mann stehen kann. „Er hat überragend gespielt“, bekam der sechsfache Torschütze denn auch als Einziger ein Trainerlob nach dem Abpfiff.

Der zweite Durchgang in der Bettwiesenhalle am Samstagabend ist dann schnell erzählt. Einmal kam bei den treuen Zuschauern vielleicht etwas Hoffnung auf, als Luca Lebherz mit zwei Toren, Mike Pracht und Jannik Buck mit einem 4:0-Lauf von 13:21 auf 17:21 verkürzten – doch wie gewonnen so zerronnen: Oberstenfeld antwortete seinerseits mit einem 4:0-Lauf, und beim 17:25 war mehr als eine Vorentscheidung gefallen, obwohl noch eine Viertelstunde zu spielen war. Mehr als etwas Ergebnis-Korrektur war dann auch nicht mehr drin, und Trainer Glöckler konnte nur noch eine „kollektive Verunsicherung“ feststellen. Ob es gelingt, diese in den nächsten Tagen abzustellen? Auf den SKVU warten am Donnerstag in Deizisau und am Samstag in Lauterstein zwei Auswärtsaufgaben bei zwei Spitzenteams, den aktuellen Tabellenvierten und -dritten. Vielleicht macht ja der Gedanke etwas Mut, dass der letzte Sieg gegen den damaligen Tabellenführer Waiblingen gelang.

SKV Unterensingen – SKV Oberstenfeld 26:30                                                       

SKV Unterensingen:   Lutter, Masanzambi-Loko;  Pracht (7/4), Kenner, Lebherz (3),  Paßmann (6), Hablizel (1), Maier (1), Buck (4), Brändle (3/1), Kostenbader (1), Klenner, Schlichter (n. e.)

SKV Oberstenfeld:  Schniering, Tauterat;  Goller, Pflugfelder (5/1), Heling (5), Stahl (2), Fuhrmann (1), Schmid (7), Deseife (2), Castiello, Kandic (4), Stauch (3), Knück (1).

Schiedsrichter:  Bramuglia / Kugler (beide TSV Bartenbach)

Zuschauer:   100

Zeitstrafen:  Hablizel, Paßmann, Pracht   Fuhrmann (2), Goller, Deseife  

Siebenmeter:   6/5 (Tauterat hält gegen Pracht)     2/1 (Lutter hält gegen Goller)

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